Stoffwechselforschung
Der größte Bereich des Katalogs: Inkretin-Rezeptor-Agonisten, ein GH-Fragment, ein stabilisiertes GHRH-Analogon und ein mitochondrial kodiertes Peptid.
Produkte in diesem Bereich
5 Produkte mit CAS-Nummer, Vialgröße und Analysenzertifikat

AOD-9604 5 mg

Retatrutid 10 mg

Tesamorelin 10 mg

Tirzepatid 10 mg

MOTS-c 10 mg
Zwei Gruppen, die oft verwechselt werden
Fünf Substanzen stehen hier, und sie gehören zu deutlich verschiedenen Klassen. Tirzepatid und Retatrutid sind Rezeptor-Agonisten, die an mehreren Inkretin-Rezeptoren zugleich ansetzen: Tirzepatid an zweien, Retatrutid an dreien. Es sind die schwersten Moleküle im Katalog.
AOD-9604 und Tesamorelin gehören dagegen zur Wachstumshormon-Seite. AOD-9604 ist das Fragment 176–191 des menschlichen Wachstumshormons, Tesamorelin ein stabilisiertes GHRH-Analogon, das damit chemisch näher an den Substanzen der Wachstumshormon-Achse liegt als an den Inkretinen.
MOTS-c fällt aus beiden Gruppen heraus. Es ist ein kurzes Peptid, dessen Bauplan nicht im Zellkern liegt, sondern in der DNA der Mitochondrien — eine der wenigen bekannten Sequenzen dieser Art.
Woran sich die Klassen im Datenblatt erkennen lassen
- Molekulargewicht. Die Inkretin-Agonisten liegen um ein Vielfaches über den übrigen; das Datenblatt jedes Produkts nennt den Wert.
- Sequenzlänge. Sie steht in der Zeile „Sequenz / Identität“ und macht die Bauart unmittelbar sichtbar.
- CAS-Nummer. Jede Einzelsubstanz trägt eine, nachschlagbar in jeder Stoffdatenbank.
Alle Werte nebeneinander stehen auf der Vergleichsseite.
Dokumentation
Für jede Charge liegt ein Prüfbericht mit Reinheit, Methode, Labor und Datum vor. Wie ein solcher Bericht zu lesen ist, erklärt der Beitrag Ein Analysenzertifikat lesen.
Häufige Fragen zu diesem Bereich
Worin unterscheiden sich Tirzepatid und Retatrutid?
In der Zahl der Rezeptoren, an denen sie in Modellen ansetzen: Tirzepatid an GIP und GLP-1, Retatrutid zusätzlich am Glukagon-Rezeptor. Beide sind synthetische Peptide mit eigener CAS-Nummer und eigenem Prüfbericht je Charge.
Warum steht Tesamorelin nicht bei der Wachstumshormon-Achse?
Chemisch gehörte es dorthin. Die Einteilung folgt hier dem Forschungsfeld, in dem die Substanz überwiegend auftaucht. Über die Suche im Shop sind beide Bereiche gemeinsam durchsuchbar.
Was ist an MOTS-c besonders?
Seine Sequenz ist nicht im Zellkern kodiert, sondern in der mitochondrialen DNA. Solche Peptide sind erst seit wenigen Jahren beschrieben und deshalb Gegenstand aktueller Grundlagenforschung.
Weitere Bereiche
Nur für Forschungszwecke. Nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt.