Vial
Definition Ein Vial ist ein kleines Glasfläschchen mit Gummiseptum und Aluminiumbördelkappe. Forschungspeptide werden darin gefriergetrocknet geliefert und darin auch wieder gelöst.
Das Septum verschließt das Gefäß nach jedem Anstechen selbsttätig wieder. Es ist der eigentliche Schutz des Inhalts, weshalb das Vial möglichst lange original verschlossen bleibt.
Die Angabe der Vialgröße, etwa 10 mg, bezeichnet die Nennmenge Peptid im Gefäß, nicht das Fassungsvermögen des Glases.
Weil das Septum einmal entfernt nicht mehr unversehrt ist, gilt für geöffnete Vials der Ausschluss vom Widerrufsrecht nach § 312g Abs. 2 Nr. 3 BGB.
Der Verschluss besteht aus einem Gummiseptum unter einer Bördelkappe. Das Septum ist der eigentliche Schutz: Es lässt sich anstechen und schließt danach wieder, weshalb ein Vial nicht geöffnet, sondern durchstochen wird. Jeder Einstich ist trotzdem eine Belastung, was für das Aufteilen in kleine Portionen spricht.
Die Größenangabe auf dem Etikett meint die Nennmenge des Inhalts, nicht das Fassungsvermögen des Glases. Ein 10-mg-Vial ist außen so groß wie ein 5-mg-Vial; wie viel Lösungsmittel hineinpasst, ist eine andere Frage als die, wie viel Substanz darin ist.
Die Vialgrößen dieses Katalogs reichen von 5 mg bis 500 mg. Welche Substanz in welcher Größe geführt wird, steht in der Preisliste und nebeneinander in der Vergleichstabelle.