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Molekulargewicht

Definition Das Molekulargewicht ist die Masse eines Moleküls, angegeben in Gramm pro Mol. Es ergibt sich rechnerisch aus der Sequenz und dient als Prüfgröße in der Massenspektrometrie.

Ein Beispiel: BPC-157 hat ein Molekulargewicht von 1419,55 g/mol. Weicht die gemessene Masse deutlich davon ab, ist entweder eine andere Substanz im Vial oder das Molekül trägt zusätzliche Bestandteile, etwa ein Gegenion.

Für die Umrechnung zwischen Masse und Stoffmenge braucht es diesen Wert: ein Milligramm eines Peptids mit 1419,55 g/mol entspricht rund 0,7 Mikromol. Wer in molaren Konzentrationen arbeitet, rechnet darüber.

Die Zahl folgt aus der Summenformel und damit aus der Sequenz. Sie ist deshalb keine Messgröße des Anbieters, sondern eine berechenbare Eigenschaft der Substanz — und genau der Wert, gegen den die Massenspektrometrie die Identität prüft.

Praktisch dient sie dem Umrechnen zwischen Masse und Stoffmenge. Zwei Vials mit derselben Nennmenge enthalten nicht dieselbe Zahl an Molekülen, wenn die Moleküle verschieden schwer sind. Für einen Vergleich in Stoffmengen führt an dieser Zahl kein Weg vorbei.

Die Spannweite im Sortiment ist groß: von wenigen hundert Gramm je Mol bei den kurzen Tripeptiden bis über fünftausend bei den langen Inkretin-Agonisten. Alle Werte nebeneinander stehen in der Vergleichstabelle.

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